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Heizöl

FastEnergy-Heizölpreise (Stand: 20.05.2018 19:00 Uhr)
20.05.2018: 70,86 €/100 Liter
19.05.2018: 70,86 €/100 Liter
Differenz: 0,00 €/100 Liter
Preise inkl. MwSt. bei einer Abnahme von 3000 Liter für Standardqualität nach DIN 51603-1
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Charts

Entwicklung der durchschnittlichen Heizöl-Endverbraucherpreise für Standardqualität bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern, frei Haus, inkl. MwSt.

FastEnergy Heizöl-Preischart (Quelle: Heizölpreis-Chart von FastEnergy)

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den dargestellten Preisen um Durchschnittspreise aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands handelt, die regional auch abweichen können. Der Chart soll Ihnen lediglich eine Orientierungshilfe für die Wahl Ihres Kaufzeitpunktes bieten.

News

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise der Sorte „Brent“ überschreiten kurzzeitig 80-Dollar-Marke

(18.05.2018)

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben ihren jüngsten Aufwärtstrend gestern im Laufe des Tages zunächst weiter fortgesetzt, sind im späten US-Handels aber wieder in etwa auf Ausgangsniveau zurückgefallen.  Die Heizöl-Notierungen hierzulande werden in Folge relativ stabil in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontakte der europäischen Nordsee-Ölmarke "Brent" bei 79,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut nur knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1810 US-Dollar gehandelt.

Auch gestern überwogen wieder eindeutig die bullish zu wertenden Einflussfaktoren auf die internationalen Rohölpreise. Die überraschend deutlich zurückgegangenen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die allgemein sehr knappe Versorgungslage und die Spannungen im Nahen Osten halten die Bullen bei Laune und die Bären klar in Schach! 
Zudem drohen nun auch Venezuela Sanktionen, die den Ölfluss aus diesem Land weiter abebben lassen könnten.
Israel hat nach eigenen Angaben in der Nacht zum Donnerstag Luftangriffe auf Hamas-Stützpunkte im Gazastreifen, als Vergeltung für die Maschinengewehr-Angriffe auf die israelische Ortschaft Sderot, geflogen. Dies schürte erneut Ängste vor einer Eskalation der politischen Lage in der Region.
Ein weiterer Preis treibender Faktor waren Äußerungen des Chefs der französischen Mineralölgesellschaft Total, der indirekt einen Rückzug aus dem Iran angekündigt hat.
Dies lässt Zweifel an der Wirksamkeit der  Bemühungen der EU aufkommen, die gestern mit dem "Blocking Statut" Gegenmaßnahmen zu den US-Sanktionen in Kraft gesetzt hat.
Bis in die Abendstunden zogen die Öl-Futures weiter an und die Brentöl-Kontrakte übersprangen sogar kurzzeitig die 80-Dollar-Marke - das erste Mal seit November 2014! Im späten Handel setzten dann aber dann doch noch Gewinnmitnahmen ein und der Ölkomplex musst einen Großteil seiner Gewinne wieder abgeben.
Eine entscheidende Rolle bei dem weiteren Verlauf der Ölpreise dürfte zweifelsohne die OPEC spielen. Sollte man innerhalb des Kartells zu der Erkenntnis gelangen, dass das Förderabkommen seinen Dienst nun mehr als erfüllt hat und dieses ausgesetzt werden könnte, dürfte sich die Lage etwas entspannen und die Notierungen ein Stück weit nach unten gehen. Bleibt dies jedoch weiterhin aus, könnte sich der Aufwärtstrend durchaus noch einige Zeit fortsetzen.

Am Devisenmarkt blieb der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern leicht unter Druck, was zum Großteil an der Regierungsbildung in Italien liegt. Künftig werden hier wohl zwei euro-kritische Parteien das Sagen haben, was dem Vertrauen in die Gemeinschaftswährung sicherlich nicht zuträglich ist. Zudem fielen die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA überwiegend positiv aus.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben heute relativ stabil in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen lassen zwar aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten, in vielen Regionen dürfte aber der späte Preisrückgang an den Ölbörsen noch nicht berücksichtigt sein, sodass es mancherorts eventuell auch leichte Abschläge geben könnte.

(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)