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Heizöl

FastEnergy-Heizölpreise (Stand: 01.12.2021 10:00 Uhr)
01.12.2021: 80,55 €/100 Liter
30.11.2021: 79,93 €/100 Liter
Differenz: 0,62 €/100 Liter
Preise inkl. MwSt. bei einer Abnahme von 3000 Liter für Standardqualität nach DIN 51603-1
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Charts

Entwicklung der durchschnittlichen Heizöl-Endverbraucherpreise für Standardqualität bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern, frei Haus, inkl. MwSt.

FastEnergy Heizöl-Preischart (Quelle: Heizölpreis-Chart von FastEnergy)

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den dargestellten Preisen um Durchschnittspreise aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands handelt, die regional auch abweichen können. Der Chart soll Ihnen lediglich eine Orientierungshilfe für die Wahl Ihres Kaufzeitpunktes bieten.

News

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise vor OPEC-Entscheidung kaum verändert - Heizölpreise ziehen an!

» 01.12.2021 « Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach den frühen Verlusten im Tagesverlauf stabilisieren können und heute Morgen stehen in Asien durchweg Pluszeichen an den Kurstafeln. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 68 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1330 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt steht vor einer Neubewertung und dabei gibt es zwei wesentliche Kriterien. Der erste Faktor ist die neue Omicron-Variante des Corona-Virus, das erst vor wenigen Tagen entdeckt wurde und große Verunsicherung an den Märkten ausgelöst hat. Entscheidend wird dabei sein, ob die bisher verabreichten Impfstoffe eine Wirkung haben werden und wenn ja, wie groß diese ist. Gesicherte Erkenntnisse hierzu liegen noch nicht vor und sind wohl auch erst in der nächsten oder übernächsten Woche zu erwarten.
Der zweite wichtige Faktor ist das heute beginnende Treffen der OPEC+ Gruppe. Auch hier spielt bei der Entscheidung, ob die Fördermengen weiter angehoben, stabil gehalten oder gar gesenkt werden, die Entwicklung der Corona-Pandemie eine wichtige Rolle. Die Gremien werden diese aber wohl ohne die erhofften Erkenntnisse zur neue Variante treffen müssen. Im Vorfeld zeigte sich zumindest der Vorsitzende des saudischen Ölkonzerns Aramco optimistisch, was die Entwicklung der Ölnachfrage betrifft. Von daher ist wohl nicht davon auszugehen, dass die Mengen gekürzt werden.
Die gestern veröffentlichten US-Konjunkturdaten fielen durchweg enttäuschend aus. Der Chicagoer Einkaufsmanangerindex lag per November nur bei 61,8 statt der erwarteten 67 Punkten, das Verbrauchervertrauen Conference Board erreichte nur 109,5 statt 111 Zähler.
Eher preisdrückend waren sicherlich auch die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) zu werten, die gestern Abend nach US-Börsenschluss vermeldet wurden. Hier gab es zwar bei Rohöl einen erwarteten Rückgang von 0,7 Millionen Barrel, dafür aber unerwartete Zuwächse bei Destillaten und Benzin von in Summe drei Millionen Fass.
 
Am Devisenmarkt sorgte US-Notenbankchef Jerome Powell mit Äußerungen vor dem Bankenausschuß des US-Senats für kurzzeitige größere Kursbewegungen im Verhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Powell äußerte Zweifel, dass die Inflation nur vorübergehender Natur sei und sorgte damit für eine Überraschung. Der Dollar schnellte aber nur kurzzeitig nach oben und fiel wenig später wieder auf das Niveau vor der Rede zurück.

Die Heizölpreise in Deutschland haben gestern den tiefsten Stand der letzten zwei Monate erreicht, werden heue aber wohl mit Aufschlägen in den Tag starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat gestern zwar etwas nachgelassen, lag aber immer noch auf einem recht hohen Niveau. Die Lieferzeiten werden in Folge wohl bald wieder anziehen, sodass weiterhin weitsichtiges Agieren, also rechzeitiges Bestellen erforderlich ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernw&au ml;rmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)