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Heizöl

FastEnergy-Heizölpreise (Stand: 23.11.2020 23:00 Uhr)
23.11.2020: 42,76 €/100 Liter
22.11.2020: 42,07 €/100 Liter
Differenz: 0,69 €/100 Liter
Preise inkl. MwSt. bei einer Abnahme von 3000 Liter für Standardqualität nach DIN 51603-1
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Charts

Entwicklung der durchschnittlichen Heizöl-Endverbraucherpreise für Standardqualität bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern, frei Haus, inkl. MwSt.

FastEnergy Heizöl-Preischart (Quelle: Heizölpreis-Chart von FastEnergy)

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den dargestellten Preisen um Durchschnittspreise aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands handelt, die regional auch abweichen können. Der Chart soll Ihnen lediglich eine Orientierungshilfe für die Wahl Ihres Kaufzeitpunktes bieten.

News

Heizöl-Markt aktuell: Fester Wochenauftakt - Heizölpreise starten mit Aufschlägen!

» 23.11.2020 « Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten am Freitag im späten Handel Gewinne erzielen und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge sind hierzulande leider auch bei den Heizöl-Notierungen weitere Aufschläge zu erwarten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 45,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 42,90 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar auf der Stelle und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1870 US-Dollar gehandelt.

An den Börsen wird bekanntlich die Zukunft gehandelt und so ist es nicht unbedingt verwunderlich, dass die Rohölpreise in letzter Zeit zulegen konnten, obwohl der Ölbedarf sich eher rückläufig entwickelt. Seit der Fahrplan für eine mögliche Impfung gegen Covid-19 immer konkreter wird, hellt sich auch die Stimmung immer mehr auf.
Am Freitag beflügelte die Meldung, dass BionTech und Pfizer in den USA eine Notfallzulassung für ihren Impfstoff beantragt haben. Experten halten es nun für möglich, dass hier nun bereits Mitte Dezember die ersten Personen gegen Corona geimpft werden können.
Gerade in den Staaten ist die Zahl der Neuinfektionen und auch der Todesfälle in letzter Zeit wieder stark gestiegen und das bevorstehende Thanksgiving-Wochenende wird diesen Trend sicherlich noch beschleunigen.
Ansonsten gab es am Freitag nur wenige neue Markt bewegende Meldungen. Bemerkenswert ist sicherlich der erste Rückgang bei der Zahl der aktiven US-Bohranlagen seit mehr als zwei Monaten. Wie das Dienstleistungsunternehmen Baker Hughes am Freitag Abend vermeldete, gibt es derzeit 231 produktive Einheiten und somit 5 weniger als noch vor einer Woche.
Dies unterstreicht den Trend, dass die Schieferölproduktion in Nordamerika wohl auch in den nächsten Wochen und Monaten auf relativ niedrigem Niveau bleiben wird.
 
Am Devisenmarkt tat sich auch am Freitag nicht viel und der Euro pendelte im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über auf Ausgangsniveau. Heute könnte allerdings etwas mehr Bewegung in den Handel kommen, denn es stehen bereits am Vormittag einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Das Thema CO2-Abgabe wird in den Medien immer präsenter und dadurch auch die Nachfrage wieder stärker belebt. Viele Verbraucher nutzen die derzeit immer noch sehr attraktiven Notierungen, um den Vorräte im alten Jahr noch aufzustocken. Die Zeit wird dabei knapp, denn die verfügbaren Liefertermin sind begrenzt. Kann der Tank erst im neuen Jahr gefüllt werden, verteuert sich der Liter um rund 9 Cent, wenn gleichzeitig auch die Mehrwertsteuer wieder um 3 Prozentpunkte steigt.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)