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Heizöl

FastEnergy-Heizölpreise (Stand: 23.09.2020 19:00 Uhr)
23.09.2020: 38,98 €/100 Liter
22.09.2020: 39,04 €/100 Liter
Differenz: -0,06 €/100 Liter
Preise inkl. MwSt. bei einer Abnahme von 3000 Liter für Standardqualität nach DIN 51603-1
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Charts

Entwicklung der durchschnittlichen Heizöl-Endverbraucherpreise für Standardqualität bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern, frei Haus, inkl. MwSt.

FastEnergy Heizöl-Preischart (Quelle: Heizölpreis-Chart von FastEnergy)

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den dargestellten Preisen um Durchschnittspreise aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands handelt, die regional auch abweichen können. Der Chart soll Ihnen lediglich eine Orientierungshilfe für die Wahl Ihres Kaufzeitpunktes bieten.

News

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise weiter von Nachfragesorgen belastet - Heizölpreise geben weiter leicht nach!

» 23.09.2020 « Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern erneut leichte Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen in Asien weiter mit schwacher Tendenz. In Folge werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit weiteren Abschlägen in den Handel gehen und so ihren Abwärtstrend fortsetzen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 41,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,30 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1680 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die libysche Ölproduktion in diesen Tagen wieder hochgefahren wird, die Welt gleichzeitig aber weiter unter der sich ausbreitenden Corona-Pandemie leidet, starteten die Rohölpreise gestern zunächst mit Gewinnen in den europäisch geprägten Handel.
Doch mit Start der US-Börsen gaben die Notierungen dann wieder nach und bis Handelsschluss standen überall Minuszeichen an den Kurstafeln. An den am Nachmittag vermeldeten Konjunkturdaten konnte dies allerdings nicht gelegen haben, denn diese fielen überwiegend positiv aus. Sowohl die Einzelhandelsumsätze, als auch der US Richmond Fed Herstellungsindex konnten positiv überraschend. Das EU Verbrauchervertrauen lag per September mit minus 13,9 Punkten ebenfalls über der Prognose von minus 14,6 Zählern. Zudem hat das Flugaufkommen zuletzt wieder etwas zugenommen.
Preisdrückend wirkt aber natürlich hauptsächlich die hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen. Vor allem in Europa scheint die zweite Welle nicht mehr aufzuhalten zu sein und es gibt immer mehr, derzeit noch regionale, Einschränkungen. Man muss kein Prophet sein um vorherzusehen, dass dies in den nächsten Wochen und Monaten wieder auf den Konsum und somit auch auf die Ölnachfrage drücken wird.
Gestern nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es einen unerwarteten leichten Zuwachs bei Rohöl, dafür aber deutlich gefallene Benzin-Vorräte. Alles in allem sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen, denn durch die Hurrikans der letzten Tage und Wochen dürften hier auch Verzerrungen enthalten sein.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar unter Druck und ist auf den niedrigsten Stand seit Juli zurückgefallen. Die steigende Corona-Zahlen in Europa, sowie die nach wie vor großen Unsicherheiten bezüglich des Austritts Großbritanniens aus der EU, belasten unsere Gemeinschaftswährung in diesen Tagen.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden auch heute wohl wieder mit Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Pünktlich zum Herbstbeginn gibt es nun wohl auch einen tiefgreifenden Wetterumschwung, der auch noch die letzten Heizungen wieder in Betrieb gehen lassen wird. Wer noch Platz im Tank hat, sollte zu den aktuellen Konditionen, die in den letzten 16 Jahren kaum günstiger waren, bestellen, zumal Heizöl ab dem ersten Januar deutlich teuerer werden wird. Die neue CO2-Abgabe und die dann wieder höhere Mehrwertsteuer sorgen für einen Aufschlag von 8 bis 9 Cent pro Liter. Nur wer im alten Jahr noch beliefert werden kann, muss diesen Mehrpreis nicht bezahlen. Es lohnt sich also, nicht nur die Preise, sondern auch die Lieferzeiten im Auge zu behalten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)